Verschandeltes Prag

Verschandeltes Prag

Visueller Smog: In der Stadt, in der ein Wassermann zur Thai-Massage einlädt

17. 12. 2019 - Text: Jiří Peňás, Übersetzung und Titelbild: Josef Füllenbach

Am Anfang der Brückengasse, dieses besonders wertvollen Abschnitts des Königswegs, steht ein geparkter Trabant in sattem Rot und am Steuer sitzt ein Wassermann. Das ist surrealistisch und bizarr. Das magische Prag, oder eher das psychedelische, in seiner besten Ausprägung. Der Trabant verweist nicht auf den Exodus der Ostdeutschen, auch nicht auf das mit Graffiti besprühte Sächsische Haus in der Nähe, wo erstaunlicherweise noch kein Trabant-Museum untergebracht ist – obwohl es doch gleich nebenan ein „Museum“ von Folterwerkzeugen gibt … Nein, dieser lackierte Veteran, in Farben, die er in seiner „aktiven Zeit“ nie getragen hat, soll die Aufmerksamkeit auf den thailändischen Massagesalon lenken, vor dem er abgestellt ist.

„Thai-Trabbi“ auf der Kleinseite | © JFü

Das erkennen wir daran, dass er in den gleichen schrillen Farben bemalt ist, mit denen auch die Auslagen und das in den orientalischen Salon führende Portal auffällig gestaltet sind, nämlich grelles Rot und Grün. Der Wassermann könnte als selbstironische Allegorie der scherzhaft-verächtlichen Bezeichnung Schilfbewohner für Asiaten [in Tschechien nennt man so vor allem die vergleichsweise kleinwüchsigen Vietnamesen; Anm. PZ] gedeutet werden, doch wahrscheinlich verhält es sich anders.

Es geht um die Verwandtschaft mit Wassertierchen, denen eine wichtige Rolle im Angebot der schnellen „thailändischen Paradiese“ zukommt. Dort ist es nicht nur möglich, sich den Halswirbel ausrenken zu lassen, sondern auch das Wonnegefühl zu erfahren, das ein Schwarm winziger Piranhas beim Abknabbern der Hornhaut an der Ferse erzeugt. Die 15-minütige Prozedur kostet 400 Kronen, und attraktiv an ihr ist auch der Umstand, dass die Vorübergehenden Sie dabei betrachten können. Sie sitzen dort mit den Beinen im Aquarium, aus dessen Wasser soeben ein anderer Mykosen-Kandidat seine Haxen gezogen hat, und draußen strömen die Touristen in Massen vorbei und schauen sich Ihre Hühneraugen an. Was für eine Attraktion in diesem schönen goldenen Prag!

Wer sich diese Geschäftsidee (Trabant, Wassermann, Massage, Füße im Aquarium) ausgedacht hat, muss ein Genie sein. Und die Stadt, die dies an ihren (potenziell!) schönsten Orten geschehen lässt und duldet, verrückt. Ein Tourist, der nur ein wenig normal ist und Geschmack hat, kann nur staunen und starren.

Werbefigur Wassermann | © JFü

Früher verlief hier der Königsweg, die prächtigste Schlagader der Stadt, ihre repräsentative Meile, die Adresse von Aristokraten und reichen Bürgern. Heute ist es eine Art cloaca maxima, eine obligatorische Trasse durch die Auswüchse des Tourismus hindurch, durch den minderwertigsten Schrott und Ramsch.

Ein normaler Prager meidet diese Strecke, denn sein Masochismus hat seine Grenzen. Doch gibt es leider genug von denen, die das nicht wahrnehmen; entweder haben sie sich daran gewöhnt, oder sie nehmen es hin als eine unabänderliche Gegebenheit. Und vielleicht gefällt es auch manchen – die Menschen sind eben verschieden – und der Wassermann kann ihnen reizend vorkommen, und über den an vielen Ecken anzutreffenden Trdelník [ähnlich dem Baumstriezel oder Baumkuchen; stammt ursprünglich aus Siebenbürgen und ist aus dem slowakischen Skalice nach Prag gekommen; Anm. PZ] mögen sie denken, dass es sich wirklich um eine altböhmische Delikatesse handelt.

Und die an die Fenster geklebten Fotos von Bratwürsten sowie die zigfach wiederholten Schilder Change mag ihnen die Weltbedeutung und Vielfalt einer Großstadt ersetzen. Am wahrscheinlichsten ist es ihnen jedoch – auf gut Tschechisch gesagt – einfach egal. Ebenso wie es ihnen gleichgültig ist, wie sie selbst aussehen, ist es ihnen auch gleich, wie ihre Stadt aussieht.

Altböhmische Delikatesse? Mitnichten! | © JFü

Davon zu sprechen, dass die Prager historische Magistrale – aus dem Blickwinkel eines Fußgängers betrachtet – grauenhaft ist, schmutzig, besudelt und verdorben, bedeutet keine gefühlsmäßige Übertreibung, sondern ist eine nüchterne Beschreibung. Es reicht, mit ein wenig offenen Augen vom Kleinseitner Ring zur Brückengasse zu spazieren, sich weiter über die Karlsbrücke zu drängen, wo das Entsetzen etwas nachlässt (man kann sich von hier eine Karikatur für einen Tausender mitnehmen). Dafür aber explodiert der Schrecken auf dem Kreuzherrenplatz und anschließend in der Karlsgasse gleich von Neuem, und so geht es weiter bis in die Zeltnergasse, an deren Ende man nur noch niedergeschlagen herumtaumelt.

Auf diesem Wege stößt man auf vier thailändische Massagesalons, so dass man einige Trabbis mit Wassermännern sieht und den süßlichen Geruch von rund einem Dutzend Trdelník-Buden einsaugt, die sich in den vergangenen fünf, sechs Jahren geradewegs zu einer in Prag dominanten Denkwürdigkeit entwickelt haben. Der Weg streift auch ungefähr sechs sogenannte „Schatzinseln“, wo zu gesalzenen Preisen Gelee in Form von Meerestieren verkauft wird, aufgeschichtet auf ganz gewiss typisch Prager Whisky-Fässern.

Man kommt vorbei an einer Unzahl von schmierigen Gewölben – mit zweifelhaften Souvenirs, imitiertem Kristallglas, hässlichen Marionetten, Schnäpsen, Gespenstern, Masken, Mützen, Schals, Matroschkas, Schund jeder Sorte, wo es menschliche Kräfte übersteigt, wenigstens einen mäßig hübschen Gegenstand zu finden.

„Candy Shop“ in der Altstadt | © Stefan Ludwig

Das historische Zentrum Prags ist verseucht von visuellem Smog. Er wabert in fast allen Straßen, doch am meisten in den wertvollsten Teilen der Stadt. Er hat gnadenlos und ohne Skrupel die Fassaden gotischer und barocker Häuser ebenso wie diejenigen von Jugendstil- und kubistischen Bauten eingehüllt, sich auf die sichtbaren Flächen ebenso wie in die Ritzen gedrängt. Hat mit Riesenfotos von Würsten und anderem Fraß die Schaufenster beklebt, mit seinen Schildern, Plakaten und Aufklebern die Portale und Fensterläden in Beschlag genommen, ist einfach überallhin vorgedrungen und hat sich des Blickfelds des Prager Flaneurs bemächtigt.

Schmierereien an einer Hauswand in der Altstadt | © Jack Hunter

Neben der anderen Prager Seuche, der Epidemie des „Graffiti-Unwesens“, bildet die Verschmutzung durch Reklame die sichtbarste Schicht der Stadt, ein dauerndes entzündetes Ekzem auf ihrer alt gewordenen Haut. Ja, vielleicht gehört das Altersgraue ein wenig zu Prag, ebenso wie der romantische Topos, dass sie eine alte Dirne sei, die Madame Prag, ein bisschen eine Schlampe und ein bisschen eine Mondäne, wie Vlasta Třešňák [*1950, tschechischer Liedermacher, Folksänger und Schriftsteller; Anm. PZ] sie besingt. Aber hier geht es um eine reine Abgeschmacktheit, die mit Romantik nicht das Geringste zu tun hat. Sie ist bloß peinlich und armselig.

Matroschkas und anderer Kitsch | © Stefan Ludwig

In Prag kam es nämlich aus irgendwelchen schicksalhaften Gründen zu einer ästhetischen Tragödie und zu einer unkontrollierbaren Entfesselung elementarer Geschmacklosigkeit, zu Orgien des Ekelhaften und des Verfalls. Hand in Hand entwickelte sich damit ein Gefühl, dass man nichts daran ändern kann, dass dies so sein muss, dass es einfach Schicksal ist und Ausdruck der Freiheit.

Die städtischen Ämter wollten sich meist nicht besonders damit befassen oder sie geben vor, man könne dagegen nicht vorgehen. Und oft genug hatten sie damit leider auch recht, weil ihre Kompetenzen begrenzt und unklar sind und die Eigentümer oder Betreiber dieser Scheußlichkeiten gelernt haben, ihren Freiraum zu verteidigen. Sie wissen genau, wo sie ein Schild anbringen sollen, damit es noch strittig ist, und dass sie die Schaufenster mit Riesenfotos von Sandwiches nicht von außen bekleben dürfen, aber von innen ist es schon gestattet. Strafgelder sind zudem lächerlich und nicht einzutreiben, die Eigentümer sprechen kein Tschechisch oder bleiben unauffindbar, sie haben ihre Adressen irgendwo im Pazifik oder in Asien.

Übergroße Speisekarten in der Karlsgasse (Karlova) | © JFü

Wie es geschehen konnte, dass aus dem repräsentativen Prager Königsweg ein Ort der Schande geworden ist, könnte in einer historisch-soziologischen Studie beschrieben werden, und die wäre interessanter als alle theoretischen Abhandlungen über die Entwicklung des Prager Urbanismus. Die Denkmalschützer setzen sich mit Leidenschaft für jede Nische, Pergola oder Traufe ein, aber die Katastrophe, die allen ins Auge fällt, nehmen sie nicht wahr.

Was hat es für einen Sinn, romanisches Gemäuer oder barocke Gesimse an Häusern zu schützen, die am helllichten Tag vergewaltigt werden, so dass sie zu reinen Reklameflächen verkommen, noch dazu ganz und gar scheußlicher Reklame. Jemand könnte einwenden, dass dort schon immer Reklame war (aber „immer“ war sie nicht da, sondern, sagen wir, erst seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts). Es reicht, Fotografien vom Beginn des 20. Jahrhunderts oder aus den dreißiger Jahren zu betrachten: Die Straßen im Zentrum von Prag sind voll von Plakaten, Anschlägen und Inschriften, nachts auch von Neonlichtern.

Doch besteht ein fundamentaler Unterschied zu dem, womit die Häuser in unserer Zeit vollgehängt sind. Damals war die Reklame eine künstlerische Disziplin, die – aus bildkünstlerischer Sicht – überwiegend sehr qualitätsvolle Werke hervorbrachte. Es beteiligten sich daran bildende Künstler und Grafiker; wenn ein Händler ein Schild anfertigen ließ, beauftragte er damit einen Maler, oder wenn er eine Aufschrift anbringen wollte, führte sie ein Kalligraph aus, aber oft konnte der Händler auch selbst solche Schriften zeichnen, denn das gehörte damals noch zur Bildung. Das ist völlig verschwunden, Anschläge sind in den primitivsten Schriften ausgeführt, ohne auch nur elementare Kenntnisse graphischer Grundsätze. Als Prinzip gelten Multiplikation und metastasenartige Wucherung, je mehr umso besser, je mehr Aufschriften, umso größere Wirkung, je mehr grelle Farben, umso größer die Zufriedenheit. Bloß ist das Ganze schmuddelig, billig und hurengleich anbiedernd. Das Ergebnis ist nicht die Vielfalt blinkender Reklametafeln wie am Piccadilly Circus, sondern etwas auf osteuropäische Art sehr Billiges und Armseliges. Und dabei auf die Mauern altehrwürdiger Häuser geklebt.

„Scheußliche Reklame“ | © JFü

Der Kommunismus war der Stil des grauen Einerlei und der Verwesung, so dass er vieles bestehen und dabei verfallen ließ. Als seine Zeit sich dem Ende zuneigte, versuchte er wenigstens noch, die schlimmsten Löcher zu flicken, womit eine Art Potemkinsches Dorf leidlich renovierter Fassaden entstand, zwar ohne Leben, aber doch immerhin in einem irgendwie noch erträglichen Zustand: Die Rede ist auch hier vom Königsweg.

Die neunziger Jahre brachten einen Dammbruch, neben der natürlichen und lebenspendenden Eruption ergoss sich auch eine Welle der Geschmacklosigkeit, der Geschäftigkeit und Betrügereien im Halbdunkel, aber das war – seien wir großzügig – ein natürlicher Preis der Freiheit. Damals wurden auf der Straße, selbst auf dem Bürgersteig russische Mützen, Pornozeitschriften oder auch Reizwäsche feilgeboten, und allmählich besetzte diese Art von Läden die Erdgeschosse, wo bis dahin noch immer normale Geschäfte überwogen. Diese begannen jedoch eines nach dem anderen zugrunde zu gehen, denn sie wurden Schritt für Schritt vom Business mit dem touristischen Sortiment verdrängt und ersetzt, nach und nach nicht mehr ausschließlich mit dem minderwertigem Plunder, sondern bald auch mit irgendwie anspruchsvolleren Waren, vor allem mit Glas, so dass auf einmal in der Zeltner- oder der Brückengasse nichts anderes mehr verkauft wurde. Und dann setzte sich das fort bis zu dem heutigen nahezu besinnungslosen Zustand.

Süßigkeiten neben Spirituosen | © JFü

Tatsache ist, dass wir allgemein und weltweit in einer Zeit des ästhetischen Niedergangs leben, überall ist das Äußere, Sichtbare hässlicher, greller, billiger, anbiedernder, als es etwa vor fünfzig Jahren noch war. Gewiss mögen viele dies bestreiten, doch das ist deren Selbsttäuschung. Es reicht, sich die Mode anzuschauen oder Schlager zu hören … Über den akustischen Smog, der den visuellen für gewöhnlich begleitet, könnte man ganz genauso schreiben.

Diese Zeit hat global gesehen ein Problem damit, ihren visuellen Stil zu finden, Eleganz ist eigentlich schon zu einem altmodischen Wort geworden, und Angemessenheit ist abhandengekommen. Und dennoch ist zu sagen, dass man sich sehr anstrengen müsste, um anderswo in Europa etwas Ähnliches zu finden wie hier in Prag. Sicherlich macht der Massentourismus vielen attraktiven Städten und Orten zu schaffen, doch in all diesen noch immer zivilisierten (also europäischen) Städten ist wenigstens ein wenig das Bemühen zu erkennen, und gelegentlich auch ziemlich deutlich, die vulgären Erscheinungsformen des Tourismus zu bändigen oder doch zumindest eine gewisse Regulierung einzuführen.

Wenn man schon Reklame und um Aufmerksamkeit heischende grelle Buntheit nicht vermeiden kann, kann man doch für ein wenig Ordnung sorgen. Das geschieht nicht nur im Westen, wo die Entwicklung einen ästhetisch kultivierteren Weg ging, sondern auch in den entsprechenden Städten im östlichen Europa. Einen Königsweg gibt es zum Beispiel auch in Warschau, und ich kann Ihnen garantieren, dass der im Hinblick auf den guten Geschmack mit dem Prager Königsweg nicht zu vergleichen ist. Ich würde sagen, dass die Menschen dort ihre Stadt viel mehr in Ehren halten, da sie Warschau völlig neu wieder aufbauen mussten, während die Prager sich verhalten, als könnte ihnen ihre Stadt gestohlen bleiben. Im Übrigen habe ich schon lange den Eindruck, dass die Stadt die Kräfte und Möglichkeiten ihrer Bewohner übersteigt.

Im Magistrat gibt es seit einiger Zeit ein Manual, nach dem man damit beginnen könnte, die schlimmsten Auswüchse des visuellen Smogs zu stutzen. Vielleicht erleben wir es noch, dass der Wassermann samt Trabant verschwindet, und möglicherweise wird das mancher auch bedauern. Denn in dem einen Wassermann steckt nicht die Misere der Prager historischen Straßen.

Massage-Salon am Altstädter Ring | © JFü

Der Artikel ist im Original unter dem Titel „Praha vizuálním smogem zmaštěná. Ve městě, kde vodník zve na thajskou masáž“ in der Ausgabe 39 vom 26. September 2019 der Wochenzeitschrift „Echo“ erschienen.



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Kommentare

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  1. So oft wollte ich Prag besuchen, hatte mir doch jeder vorgeschwärmt wie schön es dort sei. Heute also war ich dort, endlich, ich hatte mich so gefreut. Und dann: Die blanke Enttäuschung. Auf barocker Fassade geschmierte Graffiti, alles wirkt schmuddelig und heruntergekommen. Wie schade, dachte ich, wo ist dieses Prag, von dem alle so begeistert sind? Ich fuhr früher heim als geplant und werde nicht noch einmal hinfahren.

  2. Leider alles wahr, genauso sieht es in Cesky Krumlov aus und in vielen alten europäischen Städten. In Krumau sind die Werbeschilder wenigstens nicht ganz so bunt. In Dubrovnik ist es gut gelungen, die Werbeflut einzudämmen. Doch das Problem sind die vielen Menschen, die sich gar nicht für die Geschichte interessieren, sondern nur ihren Spaß haben wollen, egal ob in Dublin oder Warschau. Ich glaube schon, daß die Stadtpolitik Einfluß auf die Läden ausüben könnte, wenn sie denn wollte. Aber mit hohen Ladenmieten und Steuern läßt sich halt gut leben. Ich besuche Prag regelmäßig, halte mich aber selten in der Altstadt auf, vielleicht mal morgens um 6 Uhr, um mir die Häuser anzusehen, damit ich nicht vergesse, wie schön sie eigentlich ist, die Altstadt.

  3. Ich kenne den Königsweg seit dem Jahre 1969 und habe die Entwicklung, wie sie oben beschrieben wird, bis heute verfolgt. Ich kann aus eigener Anschauung jedes Wort in dem Artikel bestätigen. Inzwischen arbeite ich in der Nähe von Krakau. Auch dort gibt es einen Königsweg von der Burg Wawel bis zum Rynek. Er könnte als Vorbild für Prag dienen. Es gibt in Tschechien aber noch viele andere wunderschöne Städte, die für einen Besuch empfehlenswert sind und in die man ausweichen kann. Ich fahre immer noch sehr gern nach Böhmen unter Vermeidung des Königsweges in Prag.

  4. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe Ihren Artikel sehr aufmerksam gelesen und stimme Ihrer Kritik vollinhaltlich zu.
    Ich habe 2009 einen kleinen Beitrag an die Prager Zeitung geschickt, der in der Ausgabe Nr. 10 vom Donnerstag, 5. März 2009 abgedruckt wurde. Schon damals war ich entsetzt über die Entwicklung speziell im Prager Zentrum. Diese für Prag unwürdige Entwicklung geht leider ungebremst weiter. Ich kann der Prager Stadtverwaltung nur raten, energisch gegen solche Auswüchse einzuschreiten, damit sich die Stadt nicht zur Kloake Europas entwickelt. Immer mehr Menschen werden das erkennen und sich einen Besuch Prags zweimal überlegen und das wäre angesichts der reichen Traditionen und Sehenswürdigkeiten Prags sehr schade.
    Ihr noch immer sehr verbundener
    Roland Hofmann
    Dresden

  5. habe den Artikel mit großen Interesse gelesen: wie wahr ist es, leider!
    Ich kannte das Prag der 80er Jahre, im grauen Kommunismus… es war damals aber kein touristischer Lunapark, das muss man anerkennen.
    Das heutige “Bordel” (tschechisch gemeint) erinnert sehr an Venedig, beide Städte haben leider viel von ihrer einheimischen Atmosphäre verloren …
    jammerschade!





Glosse

Glückwunsch, Prag 4!

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