„Sie sollten mich spielen lassen“
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„Sie sollten mich spielen lassen“

Till Schumacher ist so außergewöhnlich wie sein Klub: Bohemians Prag. Ein Gespräch über ein Fußballer-Leben zwischen Jürgen Klopp und Antonín Panenka

29. 11. 2019 - Interview: Klaus Hanisch

PZ: Sie sind der einzige deutsche Profi in der tschechischen Liga. Werden Sie hier als besonders angesehen, weil Sie aus dem Land des viermaligen Weltmeisters kommen?
Till Schumacher: Als deutscher Spieler werde ich mit Sicherheit anders wahrgenommen. Denn es ist ein großer Unterschied, ob man ein Ausländer von irgendwoher ist oder ein Ausländer aus Deutschland. Ich erfahre hier großen Respekt und bekam anfangs auch Vorschusslorbeeren, weil ich vorher bei Borussia Dortmund gespielt hatte. Die Tschechen sind von Anfang an sehr gut zu mir gewesen, auch im Vergleich zu anderen Ausländern.

Wird Ihre Leistung auch kritischer beurteilt, weil Sie eben aus einem solch erfolgreichen Fußballland kommen?
Ja, mit Sicherheit wird genauer darauf geachtet, wie ich spiele und wie ich Situationen auf dem Spielfeld löse. Es wird hier ganz anders Fußball gespielt als in Deutschland. Trotz der Nähe beider Länder bin ich in Bezug auf Fußball hier schon ein Exot.

Zudem tragen Sie einen berühmten Namen. Wie oft wurden Sie schon gefragt, ob Sie ein Sohn des großen Harald „Toni“ Schumacher seien [der Torhüter wurde mit der deutschen Elf 1980 Europameister und 1982 wie 1986 Vizeweltmeister; Anm. PZ]?
(lacht) Ich wurde tatsächlich schon häufiger danach gefragt. Noch mehr aber nach Michael Schumacher, den früheren Formel-1-Weltmeister. Sein Name ist vor allem bei der jüngeren Generation deutlich präsenter als der von Toni. Doch außer dem Namen besteht zu beiden keinerlei Beziehung.

Till Schumacher (Mitte) vor einem Ligaspiel bei Viktoria Pilsen im März 2019 | © Bohemians Praha 1905

Sie waren mit der U17 und der U19 von Borussia Dortmund Deutscher Meister, absolvierten Partien von der U18 bis zur U20 für Deutschland – und gingen im Januar 2018 in die tschechische Tiefprovinz nach Jihlava. Klingt nach einem heftigen Rückschritt. Wie war das möglich, nach fünfeinhalb Jahren BVB?
Auf dem Papier klingt es in der Tat erst einmal fragwürdig. Die Geschichte dahinter ist jedoch, dass ich nach tollen Jahren beim BVB am Ende keine schöne Zeit erlebte. Nach der U19 spielte ich leider für Trainer Thomas Tuchel keine Rolle, schaffte daher nicht direkt den Schritt zu den Profis. In der U23, der zweiten Mannschaft von Borussia, hatte ich viele Verletzungen, oft zum unpassenden Zeitpunkt. Zudem wurden immer wieder Spieler aus der ersten Elf bei uns eingesetzt, deshalb war ich plötzlich auch dort nicht mehr gesetzt.

Haben Sie sich nach der Jugend mit dem BVB verzockt?
So hart würde ich es nicht sagen. Aber klar, ich hätte nach der U19 auch einen anderen Weg wählen können, immerhin war ich Kapitän der Elf, Deutscher Meister und Nationalspieler. Und vielleicht auch gehen müssen, wie ich heute weiß. Doch ich wollte unbedingt bei Borussia Dortmund den Durchbruch schaffen. Es gab beim BVB damals nur Marcel Schmelzer als Linksverteidiger und es sah danach aus, dass für mich ein Platz frei werden könnte. Das ist mir aber nicht gelungen. Ärgerlich, doch dann musste ich entscheiden, wie es weitergeht. Ich wollte irgendwo in einer ersten Liga spielen, und das ermöglichte mir Jihlava. Ich habe mich dort umgesehen, es war die beste Chance, im Januar 2018.

Ihre ehemaligen Mitspieler Christian Pulisic bei Chelsea und Jacob Bruun Larsen beim BVB machen gerade große Schritte auf dem Weg zu möglicherweise großen Karrieren. Beneiden Sie die beiden ein wenig?
Eine gute Frage. Es gab ja auch noch andere, wie den U21-Nationalspieler Janni Serra. Wir waren eine extrem starke Mannschaft und natürlich frage ich mich zuweilen, warum sie dort sind und ich – quasi nur – hier. Ich freue mich für sie, es sind meine Freunde, aber ich wäre natürlich auch schon gerne zwei Schritte weiter. Denn als ehemaliger Nationalspieler habe ich Ansprüche an mich selbst. Es bringt nichts, sich ständig mit ihnen zu vergleichen. Im Fußball entscheiden oft Kleinigkeiten, ich hatte an manchen Tagen möglicherweise einfach nicht das nötige Glück. Trotzdem bin ich in einer guten Lage, habe noch viele Jahre als Fußballer vor mir. Und ich bin vollkommen überzeugt davon, dass es mit mir noch höher gehen kann und wird.

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U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz forderte gerade, dass junge Spieler dringend mehr Spielpraxis benötigen. Er findet Talente für seine U21 immer häufiger in Holland. Das Land lag für Sie deutlich näher als Tschechien.
Es gab tatsächlich zwei sehr konkrete Angebote von Klubs aus der holländischen Ehrendivision. Ich hatte mich dort auch umgesehen, dann aber doch lieber beim BVB unterschrieben. Als ich im Januar 2018 wechseln wollte, bestand aus Holland kein Interesse mehr. Doch Jihlava beurteilte ich nicht als Karriereknick, immerhin traf ich mit der Elf und jetzt auch mit Bohemians auf Gegner wie Slavia Prag oder Viktoria Pilsen. Ich vergleiche mich hier also Woche für Woche mit Teams, die in der Champions League oder Europa League spielen. Die tschechische Liga wird in Deutschland oft zu kritisch gesehen, manchmal zu Unrecht gar belächelt. Sie ist deutlich besser als viele denken – und sie wird sich in den nächsten Jahren weiter steigern.

Wieso das?
Es fließt immer mehr Geld in den Spielbetrieb, einige Vereine spielen international, Tschechen spielen im Ausland, wie Pavlenka, Darida, Kadeřábek in Deutschland. Die Nationalelf hat sich gerade wieder für die EM qualifiziert. Alles wächst, hier ist noch viel Potenzial, vor allem in der Nachwuchsarbeit und in der Infrastruktur.

Wie fielen die Reaktionen Ihrer Familie, Freunde, Mitspieler auf Ihre Wahl für Tschechien aus?
Ja, ich musste meine Entscheidung ein paar Mal erklären. Für den Fußball-Westen Deutschlands ist Tschechien weit weg. Aber ich habe nie negative Reaktionen verspürt, eher hielt man meine Wahl für spannend. Ich hatte das Gefühl, dass ich für das Land sensibilisieren konnte, weil man in Tschechien eben sehr wohl auf europäischer Ebene spielen kann und hier großes Interesse am Fußball besteht.

Dabei ist das Image Tschechiens und der Tschechen in Deutschland nach wie vor nicht das allerbeste.
Das stimmt, und das spürt man auch. Vielleicht ist es einfach nur deshalb so, weil die Mentalität der Tschechen anders ist. Für mich ist sie ähnlich wie die von Menschen im Osten Deutschlands, da sehe ich persönlich Parallelen.

Die da wären?
Einfach durch das Verhalten und Auftreten, durch ihre Körpersprache, Gestik, Mimik. Da bin ich als westlicher Westdeutscher – halb aus Essen, halb aus Dortmund – schon ein ganzes Stück anders. Ich habe hier jedoch keine negativen Erfahrungen gemacht, mit keinem einzigen tschechischen Mitbürger. Ich kann nur positiv über sie sprechen.

Der „Kessel“ (Blok B) im Ďolíček-Stadion | © CC0

Seit Sommer 2018 spielen Sie für Bohemians, der Klub gilt als außergewöhnlich, ebenso sein Stadion. Wie verspüren Sie dieses Besondere?
Nach dem Abstieg von Jihlava war für mich Bohemians die erste Wahl. Mir war klar, dass ich für die großen Drei – Sparta, Slavia, Pilsen – noch einen Zwischenschritt brauche, wenn ich in Tschechien bleiben will. Es herrscht bei Bohemians einfach ein besonderes Flair. Die Menschen, die ins Stadion kommen, leben den Verein – egal ob auf dem Stehplatz oder auf der Tribüne. So wie bei St. Pauli in Deutschland. Das spürt man auf eine positive Art und Weise, ohne deshalb aber mehr Druck zu haben.

Tatsächlich gelten auch die Bohemians-Fans als besonders, spätestens seit sie vor einigen Jahren das Stadion gerettet haben. Ist Block B – im Kleinen – vergleichbar mit der Südtribüne in Dortmund, sobald die Fans ihren „Bohemians Rock ‘n’ Roll“ anstimmen?
Klar, wer in Block B steht, ist absolut fanatisch, keine Frage. Genauso wie die in den vorderen Blöcken auf der Südtribüne beim BVB. Aber dort stehen eben noch weitere 20.000 Leute, während es im Ďolíček insgesamt vielleicht 1.500 sind. Aber dafür, dass es „nur“ 1.500 sind, ist die Stimmung überragend. Es werden ja auch ständig Choreos gemacht, es gibt Pyros, daher fühlt sich ihre Zahl deutlich höher an. Aber ein Vergleich zur Südtribüne wäre zu hoch gegriffen, allein schon von der Kapazität her.

Sind Sie schon einmal dem großen Panenka begegnet, dem Idol von Bohemians?
Ich treffe ihn häufiger, denn er ist regelmäßig am und im Stadion. Auch in den Katakomben. Wir geben uns immer die Hand, wenn wir uns sehen. Ich habe schon viele Geschichten über ihn gehört, nicht nur über seinen Elfmeter im EM-Endspiel 1976 gegen Deutschland. Auch bei Autogrammstunden sitzt er oft mit am Tisch. Sein Gesicht steht einfach für die guten alten Zeiten von Bohemians.

Antonín Panenka spielte von 1967 bis 1981 bei „Bohemka“ | © David Sedlecký, CC BY-SA 3.0

Sie sind nun schon seit fast zwei Jahren in Tschechien. Warum sind Sie der einzige deutsche Spieler hier? Ist die Liga zu mittelmäßig, sind die Gehälter einfach zu gering?
Das ist eine wirklich gute Frage. Natürlich ist das Gehalt hier nicht so, wie man es sich gemeinhin für eine erste Liga vorstellt. Das macht die Liga für deutsche Spieler nicht so interessant. Umgekehrt halten tschechische Klubs aber auch nicht gezielt Ausschau nach deutschen Spielern. Sie holen lieber tschechische Spieler, die Kader bleiben gerne unter sich. Das beweist der geringe Ausländeranteil pro Team ganz deutlich.

Womit der Fußball ein Spiegelbild der tschechischen Gesellschaft ist, die ja auch sehr homogen ist.
Das trifft es genau. Wir haben auch nur vier ausländische Spieler in der Truppe, sofern ich die Slowaken nicht als Ausländer zähle. Heutzutage eine wirklich kleine Zahl für eine Mannschaft in einer ersten Liga. Tschechische Vereine suchen einfach nicht aktiv im Ausland, außer vielleicht Slavia und Sparta.

Würde das Niveau der Liga mit mehr ausländischen Spielern steigen?
Ja, da bin ich mir sicher. Frischer Wind würde der Liga gut tun. Tschechischer Fußball steht derzeit für Härte, Arbeit, ist ergebnisorientiert. Das ist okay, aber ausländische Spieler bringen einen anderen Fußball mit, würden die Liga weiterentwickeln, sie technisch versierter und schneller machen, besonders in der Spitze.

Wie schätzen Sie derzeit das Niveau der tschechischen Liga ein?
Slavia, Sparta und Pilsen könnten in der Bundesliga mithalten, zwei oder drei Mannschaften auch in der zweiten Liga. Der Rest würde zwischen zweiter und dritter Liga pendeln. Bohemians wäre wahrscheinlich eine typische Fahrstuhlmannschaft zwischen zweiter und dritter Liga.

Warum wird das Potenzial, von dem Sie sprechen, nicht jetzt schon genutzt?
Was hier völlig unterschätzt wird, ist die Qualität von Management und Scouting, da fehlen noch sehr viele Ressourcen. Der Wille ist da, denn vielen ist klar, dass andere Spieler auch andere Reize einbringen würden. So aber bleibt derzeit extrem viel Input und Wissen ungenutzt. Und das nicht nur aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln. Es liegt mit Sicherheit auch an Vetternwirtschaft und Hinterzimmer-Deals. Das große Problem ist die Eigentümerstruktur bei den meisten Klubs, die viele Entscheidungen beeinflusst.

Welche Auswirkungen hat dies auf den Fußball hier?
Darüber wird in den Kabinen regelmäßig gesprochen. Die Aufstiegsspiele für die erste Liga waren ja kürzlich erst ein Riesenskandal, mit seltsamen Entscheidungen der Schiedsrichter. Dadurch wächst das Misstrauen von Fans, aber auch von den tschechischen Spielern in den Fußball weiter. Ich bekomme davon weniger mit, weil ich als deutscher Spieler immer noch an Fair Play glaube, im Fußball und bei Schiedsrichtern. Man muss sich wundern, welche internationalen Ergebnisse hier schon trotz der aktuellen Bedingungen und Möglichkeiten erzielt werden.

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Diese Saison läuft für Sie nicht so gut, Sie haben erst zwei Spiele für Bohemians in der Liga absolviert. Woran liegt’s?
Es ist für mich gerade eine schwierige Situation. Bohemians hat im Sommer einen neuen Linksverteidiger geholt, gleichzeitig ließ mich der Verein aber nicht gehen. Ich bin bereit, komme aber nicht zu meinen Einsätzen. Meine Optionen sind jetzt, zu warten oder den Verein zu verlassen. Ich bin mit der Situation sehr unzufrieden, um es ganz klar zu sagen.

Sind Sie schon auf der Suche?
Ja, mein Berater ist auf der Suche. Ich weiß nicht, warum ich nicht spielen darf. An meiner Leistung liegt es nicht, ich sehe mich in jedem Fall auf dem gleichen Level wie mein Konkurrent, auch wenn wir unterschiedliche Spielertypen sind. Doch ich bin elf Jahre jünger und das ist ein wichtiger Aspekt für Bohemians.

Inwiefern?
Mit mir kann der Verein noch gutes Geld verdienen. Das war von Anfang allen bewusst. Deswegen hat der Klub großes Interesse daran, mich auf dem Platz zu sehen. Ein Klub wie Bohemians finanziert sich aus Transfers, das war schon in den letzten Jahren so. Jetzt muss der nächste kommen. Und das könnte ich sein, zumal als Ausländer. Ich liebe es, für Bohemians zu spielen, aber ich denke auch, dass der Verein sehr daran interessiert ist, mit mir Geld zu machen. Sein Plan war nie, mich für Jahrzehnte zu behalten. Doch wenn ich nicht spiele, kann man mich kaum für viel Geld verkaufen.

Berührt es Sie menschlich, eine Ware zu sein, oder ist für Sie das Profigeschäft Fußball eben so?
Natürlich bin ich Ware. Ganz klar. Ich würde gerne sieben, acht Jahre für den gleichen Verein spielen, alle dort kennen, mit immer den gleichen Fans Woche für Woche jubeln. Aber so läuft das eben nicht als Profi.

Zugleich studieren sie nebenbei Psychologie. Hier an einer Uni, auf Tschechisch, mit anerkannten Prüfungen?
Nein, ich mache das als Fernstudium an einer deutschen Universität, habe aber trotzdem noch Seminare und Praktika, die ich dort irgendwann absolvieren muss. Ich komme jetzt ins dritte Semester, gehe nach dem Training meine Unterlagen durch, kann an manchen Veranstaltungen oder Vorlesungen in Deutschland online teilnehmen. Auch Prüfungen kann ich online machen oder in Prag am Goethe-Institut. Wichtig ist, dass ich lerne. Doch mich interessieren Menschen und menschliches Verhalten sehr, deshalb habe ich an diesem Studium so viel Spaß wie am Fußball.

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Was gefällt Ihnen am Leben in Prag?
Viel mehr als ich vorher dachte. Die Stadt und das Leben hier sind Weltklasse! Ich fühle mich zwischenmenschlich sehr wohl. Auch außerhalb des Zentrums sind die Stadtteile wunderschön. Vor allem fühle ich mich hier komplett sicher. Ich kenne zwar keine genaue Kriminalstatistik, aber ich gehe ohne Bedenken spät durch die Straßen. Und ich kenne Frauen, die dies auch ganz allein und ohne Angst tun. Kein Vergleich zu anderen Millionenstädten.

Tschechen gelten in der Regel als höfliche Menschen, sind dafür aber oft unpünktlich. Auch ihre Erfahrungen?
Stimmt, mit der Pünktlichkeit haben sie es hier nicht so sehr. Freunde von mir aus Frankreich oder Afrika sind aber auch nicht anders. In dieser Hinsicht sind wir Deutschen vielleicht zu extrem.

Und was war vorher in Dortmund schöner oder besser?
Zu der Stadt habe ich einen langen Bezug, war dort in der Schule, habe Freunde. Trotzdem: Wirklich besser war nur, dass dort Deutsch gesprochen wird. Das vermisse ich hier ein wenig im Alltag. Ich habe mit Tschechisch begonnen, in Jihlava war ich darauf angewiesen. Das ist in Prag anders, auch im Verein. Der Trainer und der Co-Trainer sprechen Deutsch, die junge Generation in der Mannschaft wächst mit Englisch auf.

Greift man darauf auch im Spiel zurück?
Auf dem Platz passiert alles in Tschechisch, und das verstehe ich auch. Ganz spezielle taktische Anweisungen teilt mir der Trainer auf Deutsch oder Englisch mit. Das ist auch in meinem Interesse, für mich ist dies ein Teil der Integration. Auch zu Emotion und Druck gehört die Sprache.

Schumacher spielte acht Mal für deutsche Junioren-Nationalmannschaften. | © DFB

Im Dezember werden Sie erst 22. Linksverteidiger sind gefragt, sogar weltweit. Wie sehen Sie Ihre nahe Zukunft?
Ich habe bei Bohemians noch einen Vertrag bis 2021. Ich weiß genau, ich brauche ein paar gute Spiele und dann geht es ganz schnell wieder nach oben. In Deutschland kennt man mich noch und weiß, was ich zu Jugendzeiten geleistet habe. Ich bin zwar weg, aber als Fußballer dort nicht „tot“. Zudem kenne ich einige Jugendtrainer von früher, die jetzt Cheftrainer sind.

Lassen Sie uns zum Abschluss kurz träumen. Sie trainierten bereits mit der A-Elf unter Jürgen Klopp in Dortmund, machten Testspiele mit den Profis. Würden Sie gerne mal bei ihm in Liverpool spielen?
Mein Traumverein bleibt Borussia Dortmund, ich habe einfach dieses schwarz-gelbe Gen in mir. Aber ich durfte schon als 16-Jähriger unter Klopp mit der A-Elf trainieren und natürlich würde ich gerne wieder zu ihm gehen. Er hat eine Aura, die spürt man als Spieler, er ist einfach eine große Persönlichkeit. Nennen Sie mir einen Spieler, der nicht gerne unter ihm spielen würde …

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