In Kürze

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Prag und Ostrava rücken zusammen

17. 1. 2013 - Text: Nancy WaldmannText: nw/čtk; Foto: leo.cz

 

Acht Züge statt bislang fünf verkehren ab Freitag, 18. Januar auf der Strecke Prag–Ostrava täglich in jede Richtung. Am Freitagabend wird der Fahrplan durch eine weitere Verbindung von Prag nach Ostrava ergänzt. Das gab das Verkehrsunternehmen Leo Express bekannt. Die Zugdichte erreicht damit den Wert, den der Betreiber bereits mit der Übernahme der Strecke anpeilte. Leo Express kalkuliert nun mit nur acht ungeteilten Zügen statt der geplanten neun. Dadurch sollen einige Bahnen als Ersatzzüge in Reserve gehalten werden.

Steuerbetrug in Millionenhöhe
Die Polizeien Ungarns, Tschechiens und der Slowakei haben gemeinsam mit Europol eine Bande von Steuerbetrügern entlarvt. 14 Personen seien verhaftet und 4,8 Millionen Euro sichergestellt worden, teilte Europol mit. Die Bande hatte einen Handel mit Alteisen zwischen den drei Ländern betrieben und dabei nach der Methode des Karussell-Betrugs große Summen an Mehrwertsteuer kassiert. Nach Angaben der Ermittler verlor die Slowakei rund 17,2 Millionen Euro und Tschechien 2,7 Millionen Euro. Die Verdächtigen gehörten zu einer Familie aus der ungarischen Stadt Györ. Bei dem Einsatz seien auch Luxusautos und Immobilien beschlagnahmt worden.

Budweiser behält Markenrechte in Großbritannien
Budweiser Budvar behält seine Rechte an der Marke Budweiser in Großbritannien, das zu den langjährigen und wichtigsten Exportmärkten der Brauerei gehört. Der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs lehnte am 8. Januar in letzter Instanz rechtskräftig die Revision des Unternehmens Anheuser-Busch Inbev ab. Dieses hatte eine Löschung der Marke gefordert, deren Eigentümer Budweiser Budvar ist. Anheuser-Busch Inbev nutzt die gleiche Marke und muss Budvar entstandene Kosten erstatten.

Weniger Obst geerntet und verzehrt
2012 brachten Tschechiens Äcker weniger Ertrag. 138.205 Tonnen Feldfrüchte wurden geerntet. Das sind fünf Prozent unter dem Durchschnittswert der vergangenen fünf Jahre, wie die Tschechische Obstbau-Union mitteilte. Besonders schlecht fiel die Ernte von Steinfrüchten, wie Aprikosen, aus. Gleichzeitig fiel der Obstverzehr pro Kopf in den vergangenen zwei Jahren um 13 Prozent. Am stärksten sank der Verbrauch von Äpfeln. Besonders einheimische Produzenten hatten auf dem Markt das Nachsehen, weil der Import von Äpfeln 2012 einen Rekordwert erreichte.



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