Wussten Sie, dass…

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Zehn wissenswerte Fakten rund um den Dreh von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

19. 12. 2013 - Text: Marcus HundtText: mh; Foto: Národní filmový archiv

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Wussten Sie, dass…

… die Dreharbeiten zum Film vom Sommer in den Winter verschoben worden, weil die DEFA zuvor mit anderen Filmarbeiten beschäftigt war, und das Drehbuch deshalb binnen kürzester Zeit geändert werden musste?

… der Hauptdarsteller Pavel Trávníček selbst auf Tschechisch synchronisiert werden musste, weil er mit starkem südmährischen Dialekt sprach?

… ohne die Bereitschaft der DEFA der Film womöglich nie entstanden wäre, da den Filmstudios Barrandov das Geld für eine solch aufwändige Produktion fehlte?

… die Schauspieler aus Kostengründen nur einen einzigen Versuch für die Aufnahme einer Szene bekamen?

… Aschenbrödels Schimmel keine Genehmigung für den Grenzübertritt in die DDR erhielt, sodass im Film unterschiedliche Pferde den „Nikolaus“ verkörperten?

… die beleibte Prinzessin, die den Prinzen auf dem königlichen Ball „auf den Arm nahm“, auf Deutsch deswegen den unpassenden Namen Kleinröschen trägt, weil die Schauspielerin mit Nachnamen Růžičková („kleine Rose“) hieß?

… die Szenen im Schloss sowie in der Küche und Kammer des Gutshofs gar nicht dort, sondern in den DEFA-Studios in Babelsberg gedreht wurden?

… Aschenbrödels Stiefschwester Dora (Dana Hlaváčová) während der Dreharbeiten im sechsten Monat schwanger war?

… im Winter 1972/73 kaum Schnee gefallen war und Unmengen von Kunstschnee (teilweise aus Fischmehl) „verpulvert“ werden mussten?

… Schauspieler Vladimír Menšík, der den Knecht Vinzek spielte, in der vorletzten Filmszene sturzbetrunken war?