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Antibiotika im Hühnerfleisch, ČSA kündigt Tarifvertrag, Seznam.cz kauft Anteile

18. 7. 2013 - Text: PZ

Antibiotika im Hühnerfleisch
Die staatliche Veterinärbehörde (SVS) hat in Hühnerfleischproben Rückstände von Antibiotika gefunden. Betroffen seien 1.200 Kilogramm Fleisch, teilte der SVS-Sprecher Josef Duben am vergangenen Donnerstag mit. Die Antibiotika-Konzentration habe den zulässigen Wert um das Dreifache überstiegen. Die Behörde ließ die Restbestände der Lieferung noch am gleichen Tag beschlagnahmen, allerdings war zu dem Zeitpunkt bereits ein Teil weiterverkauft worden. Die Charge stammte von dem polnischen Lebensmittelproduzenten ALMA mit dem Herstellungsdatum „19. Oktober 2012“ und sei laut der Staatlichen Lebensmittelinspektion (SZPI) an die Firma JIP in Pardubice geliefert worden. 200 Packungen Steaks habe man in dessen Lager sichergestellt. Der Rest der Lieferung war bereits in weitere Märkte in Polička, Jičín und Pardubice gelangt. Gefährlich ist der Verzehr des mit Antibiotika verunreinigten Fleisches deswegen, weil es zu einer Resistenz des Körpers gegen das entsprechende Medikament führt.

Neue ČSA-Führung kündigt Tarifvertrag
Die halbstaatliche Fluggesellschaft ČSA hat laut einem Bericht des Tschechischen Fernsehens den Kollektiv-Tarifvertrag mit den Gewerkschaften gekündigt. Der Vertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren war erst vor rund sechs Monaten abgeschlossen worden. Dem Fernsehbeitrag vom vergangenen Montag zufolge wolle das Management die Kosten senken, die Beschäftigten von ČSA befürchten Entlassungen oder Lohnkürzungen. Die Gewerkschafter müssen nun binnen sechs Monaten neue Vertragsbedingungen ausarbeiten. Im April hatte „Korean Air“ die angeschlagene Fluggesellschaft zu 44 Prozent erworben.

Seznam.cz kauft Borgis-Anteile
Wie der Internetdienstleister „Seznam.cz“ am vergangenen Dienstag bekanntgab, hat er einen Anteil von 33,6 Prozent an der Gesellschaft Borgis erworben. Borgis ist Herausgeber der Tageszeitung „Právo“ und betreibt mehrere Online-Nachrichtenportale. Die Kosten der Teilübernahme wurden nicht offengelegt. Borgis hatte im letzten Jahr einen Verlust von fast 10 Millionen Kronen (385.000 Euro) verzeichnet.

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