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Rekordgewinne für Tschechiens Banken

6. 12. 2012 - Text: PZText: PZ/čtk

 

Die Banken und Sparkassen haben ihren Nettogewinn in den ersten drei Quartalen des Jahres von 10 Milliarden auf 52,2 Milliarden Kronen (rund 2,6 Milliarden Euro) gesteigert. Die Bilanzsumme im gesamten Bankensektor betrug 4,67 Millionen Kronen (etwa 185.000 Euro), was einer Steigerung von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit fuhren tschechische Kreditinstitute die höchsten Gewinne in Europa ein. Unter den Großbanken verzeichnete die Česká spořitelna mit 11,8 Milliarden (472 Millionen Euro) Kronen den höchsten Gewinn. Das Unternehmen steigerte damit seine Einnahmen um 23 Prozent. Der Erwerb aus finanziellen und operativen Geschäftstätigkeiten aller Inlandsbanken wuchs um 2,3 Prozent auf 126,3 Milliarden Kronen.

Kalousek fordert Ausnahme für Bankenunion

Prag stellt Bedingungen für sein „Ja“ zur europäischen Bankenunion. Finanzminister Miroslav Kalousek (TOP 09) äußerte am Dienstag in Brüssel, dass Tschechien eine eigenständige Deklaration fordert, die die Rechte sogenannter nationaler Regulatoren festlegt. Eine Reihe von Mitgliedstaaten, darunter Österreich, hat sich gegen den Vorschlag ausgesprochen. Kalousek möchte so sicherstellen, dass der Nationalbank in Prag das letzte Wort bei Entscheidungen über tschechische Tochterfirmen großer europäischer Banken vorbehalten bleibt. Mehr als 90 Prozent der Banken sind Tochterunternehmen von Kreditinstituten aus der Eurozone. Die Bankenunion soll  Kompetenzen für die Aufsicht des Bankensystems in der Eurozone auf die Europäische Zentralbank übertragen. Nicht-Euro-Länder können sich der Union freiwillig anschließen.



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