1.000 Arbeitsplätze für Cheb

1.000 Arbeitsplätze für Cheb

Industriegebiet der Stadt wird doppelt so groß

6. 11. 2014 - Text: Corinna AntonText: ca/čtk; Foto: karlovyvary-region.eu

Neue Arbeitsplätze direkt an der bayerisch-böhmischen Grenze sollen in Cheb (Eger) entstehen. Die Stadt im Kreis Karlovy Vary (Karlsbad) will ihren Industriepark bis April kommenden Jahres von 32 auf 70 Hektar erweitern. Derzeit arbeiten dort bereits 1.200 Menschen in elf Betrieben. In zwei bis drei Jahren sollen es doppelt so viele sein. Einige Verträge seien bereits unterschrieben, sagte der Bürgermeister von Cheb Pavel Vanoušek (ČSSD) in der vergangenen Woche. „17 Hektar sind noch frei.“

Die neue Infrastruktur soll bis April fertig sein, danach werden die ersten Investoren mit dem Bau ihrer Gebäude beginnen. Vanoušek zufolge hängt das starke Interesse der Unternehmen an Cheb mit der grenznahen Lage und der guten Anbindung an das deutsche Autobahnnetz zusammen. Mit dem Kreis verhandle die Stadt daher über ein weiteres Gewerbegebiet in der Nähe von Cheb.

In die Infrastruktur der Industriezone, die jetzt erweitert wird, hat die Stadt bereits 250 Millionen Kronen (knapp neun Millionen Euro) investiert. Für weitere 40 Millionen kaufte sie Grundstücke von Privatbesitzern. Einen Teil der Flächen erhielt sie kostenfrei vom Staat. An die Investoren verkauft die Stadt die Grundstücke für 490 Kronen (etwa 18 Euro) pro Quadratmeter. Zudem müssen die Käufer 360 Kronen pro Quadratmeter Entschädigung an einen Agrarfonds zahlen, weil es sich um landwirtschaftliche Flächen handelt. Kreis und Stadt würden das gerne ändern. Die Zahlungen seien nicht gerechtfertigt, weil sich die Grundstücke zwischen Produktionshallen befänden und ohnehin nicht mehr nutzbar seien, so der Bürgermeister.



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