17. August 2017,

Großes Interesse an Pilsner Urquell

08. 11. 2016

Auch die tschechische Investmentgruppe PPF hat ein Angebot eingereicht

An Pilsner Urquell sowie weiteren mitteleuropäischen Biermarken herrscht im Zusammenhang mit der Übernahme von SABMiller durch den Weltmarktführer Anheuser-Busch InBev großes Interesse. Laut der Nachrichtenagentur Reuters haben bereits sechs potentielle Investoren ein Angebot abgegeben. Der Gesamtwert der zum Verkauf stehenden Marken beträgt laut Schätzungen fünf bis sieben Milliarden Euro.

Die europäischen Regulierungsbehörden haben der Übernahme von SAB durch AB InBev unter der Bedingung zugestimmt, dass AB InBev die SAB Miller-Aktiva in Tschechien, Polen, Ungarn, Rumänien und der Slowakei verkauft. Dazu gehören neben Pilsner Urquell auch die polnischen Marken Zyskie und Lech, die slowakische Marke Topvar sowie Dreher in Ungarn und die rumänische Ursus-Brauerei.

Zu den Kaufinteressenten, die an der ersten Angebotsrunde teilgenommen haben, gehören laut Reuters unter anderem die japanische Asahi-Brauerei, die tschechische Investmentgruppe PPF des Milliardärs Petr Kellner, der ungarische Energiekonzern MOL, der polnische Getränkehersteller Maspex Wadowice Group, die polnische PZU Versicherung sowie ein amerikanisch-europäisches und ein kanadisch-schweizerisches Konsortium.

 

Text: id/čtk, Foto: APZ

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