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„Kein Fonds im eigentlichen Sinne des Wortes“ 3. 11. 2004
In Tschechien aktive Immobilieninvestoren kommen fast immer aus dem Ausland – das könnte sich nun ändern.
Große Gewinne bei Immobilienfonds locken die stärkste einheimische Finanzgruppe auf´s Parkett. Die PPF-Gruppe macht sich möglicherweise daran, einen eigenen Fonds aufzulegen, wie aus diversen Medienberichten Mitte Oktober hervorgeht. Seit dem Beitritt Tschechiens zur EU können im Land die Fonds operieren, die das Geld ihrer Klienten in lukrative Immobilien investieren. Die Renditen bewegen sich um die zehn Prozent. Bislang waren vorwiegend Fonds und Investoren aus Westeuropa aktiv, doch dies könnte sich bald ändern. „PPF prüft momentan die rechtlichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten im Bereich eines Immobilienfonds“, sagte der PPF-Direktor für strategisches Marketing, Tomáš Krones, gegenüber der Tageszeitung „Lidové noviný“ (LN). In der Gruppe hatte sich bislang PPF Majetková mit dem Immobilienhandel befasst. Der Großteil der in Tschechien aktiven Immobilienfonds kommt vorwiegend aus den Ländern der alten Union. Die Ausnahme war bis zum Mai diesen Jahres die tschechisch-slowakische Finanzgruppe J&T. Diese hatte zusammen mit der niederländischen Middle Europe Investments den Fonds MERE aufgelegt – und dann den eigenen Anteil an den Partner veräußert. Zu den bekannten Fonds gehört auch der Mitteleuropafonds der ebenfalls niederländischen ING-Gruppe, die in den vergangenen Monaten zwei große Einkaufszentren in Pilsen und Liberec gekauft hat. Mit einheimischen Immobilien befasst sich auch der deutsche Sachsen Fonds oder die amerikanische Heitman-Gruppe – diese hatte kürzlich das Prager BB Centrum verkauft, in dem unter anderem die CE Capital Bank und der Mobilfunkanbieter Eurotel angesiedelt sind.
Den gesamten Artikel können Sie in der Druckausgabe der Prager Zeitung oder in unserem ePaper
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Von Thomas Bär
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