Die Höhe ausländischer Investitionen in Tschechien ist wegen der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr stark zurückgegangen.
Ihre Gesamtsumme betrug 17 Milliarden Kronen (etwa 650 Millionen Euro), das sind 60 Prozent weniger als noch 2008. Dies teilte die tschechische Investitionsagentur CzechInvest bei einer Pressekonferenz in Prag mit. CzechInvest zählte im Jahr 2009 insgesamt 186 neue Investitionsprojekte und damit zehn Prozent weniger als in 2008.
Den stärksten Einbruch gab es bei Investitionen japanischer Firmen, aber auch französische und dänische Unternehmen haben stark gespart. Wirtschaftsanalysten weisen darauf hin, dass sich 2009 ein Trend bei der Struktur der Investitionen bestätigt hat. So würde weniger in die Produktion, dafür mehr in den Dienstleistungssektor sowie in die Forschung investiert.
4. 2. 2010