Karel Gott, 35-facher Sieger des „Zlatý Slavík”, hat seinen Auftritt fest zugesagt
Zum zehnten Mal feiern heuer die Österreicher in Prag „ihren“ Ball. Es ist schon bewundernswert, mit was für einer Energie und Freude dieser Ball jedes Jahr organisiert wird. Kaum ist der eine Ball „abgetanzt“, fangen schon die Vorbereitungen für den nächsten Ball an. Gerade für die diesjährige Veranstaltung, die am 21. Jänner zum zehnten Mal stattfindet, hat sich der Vorstand der Vereinigung der Österreicher um Georg Stöger einiges vorgenommen.
„Wir wollten unseren Gästen anlässlich dieses Jubiläums etwas ganz Spezielles bieten. Daher haben wir Karel Gott, der unserer Ansicht nach der größte tschechische Sänger ist, gebeten, bei unserem Ball aufzutreten,“ erklärt Georg Stöger den Hintergrund dieses Engagements.
Schon in den vergangenen Jahren hat die Vereinigung der Österreicher mit ihrem Ball einem buntgemischten Publikum eine Plattform der Begegnung geboten. Nicht nur von tschechischer und österreichischer Seite wird dieser Ball gerne besucht. Vertreter der verschiedensten Nationen tanzen zu Walzer-, Polka oder auch „wilden“ Discoklängen. Studenten und Jugendliche werden auf dem Ball genauso gerne gesehen, wie Politiker, Vertreter des diplomatischen Corps oder der internationalen Wirtschaft.
Das elegante Palais Žofin bietet den perfekten Rahmen für diesen Abend. Während im Hauptsaal zwei Orchester abwechselnd musizieren, haben die Jugend und natürlich auch alle Junggebliebenen die Möglichkeit, sich in der Disco zu den entsprechenden Rhythmen zu bewegen.
Die Veranstalter des Balls haben seit jeher versucht, die Tradition der Wiener Bälle in Prag aufleben zu lassen. Anders als bei anderen Veranstaltungen wird man also abgesehen von Canapés kein großes Abendessen auf dem Ball finden, auch eine Tombola findet nicht statt. Dafür hat man aber die Gelegenheit, viele alte und neue Bekannte in besonders eleganter Umgebung zu treffen, miteinander zu tanzen oder einfach nur die Klänge von Johann Strauß und Co. zu genießen.
Selbstverständlich findet um Mitternacht die sogenannte „Quadrille“, ein Tanz aus der Johann Strauß - Operette „Die Fledermaus“, statt. Auch wenn es zu diesem Tanz eine „Live-Anleitung“ durch einen erprobten Wiener Tanzmeister gibt, endet es doch zumeist in verrücktem und gutgelauntem Chaos.
Was wäre ein Wiener Ball ohne entsprechende Damen-Spende? Keine Angst, es handelt sich dabei nicht um eine Abgabe, sondern um den vielleicht etwas altmodischen Begriff eines Geschenks, das jede Dame enthält. Ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten, können wir jedoch bestätigen, dass sich die Vereinigung der Österreicher diesbezüglich auch heuer einen kulturellen Leckerbissen ausgedacht hat.
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