Die Beskiden sind nicht nur für Skifahrer ein Geheimtipp
Väterchen Frost hat Tschechien voll im Griff. Die Schneefälle der vergangenen Tage und eisige Temperaturen haben die Wintersportverhältnisse in den Skigebieten erheblich verbessert. So liegen zum Beispiel in Spindlermühle bis zu 70 Zentimeter Schnee, aber auch in den anderen Mittelgebirgen finden Ski- und Snowboardfahrer gute bis ausgezeichnete Pistenverhältnisse vor. Fast alle Liftanlagen sind in Betrieb.
Beste Voraussetzungen also, mit den Brettern die Hänge herunter zu wedeln, zumal die Preise für die Übernachtungen und Liftkarten nach Silvester günstiger geworden sind. Richtig sparen kann man vor allem in den kleinen und unbekannten Zentren, einige davon können durchaus mit den „Großen“ hinsichtlich der Pisten und Lifte mithalten.
So finden Skifahrer nicht nur im Riesengebirge gute Abfahrten und moderne Liftanlagen, sondern auch auf dem Ještěd in Reichenberg (Liberec). Der Hausberg der Prager liegt nur etwa eine Stunde von der tschechischen Hauptstadt entfernt und ist sowohl mit dem Auto als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Wer mit dem Zug oder dem Bus anreist, hat die Möglichkeit mit der Straßenbahn direkt an die Liftstation zu fahren.
Obwohl der Ještěd nur etwas mehr als 1000 Meter hoch ist, bietet das Wintersportzentrum hervorragende Bedingungen, die denen der großen und bekannten Skiorte in Tschechien in nichts nachstehen. Auf dem gemeinsam von der tschechischen Tourismuszentrale CzechTourism und dem Tschechischen Verband der Liftbetreiber (SPLV) erstellten Ranking gehört das mit fünf Sternen ausgezeichnete Areal zu den Top-Skigebieten des Landes.
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Von Bernd Rudolf